YouTube ist eine Social-Media-Plattform, eine Suchmaschine und ein Verkaufskanal in einem, mit dem Marken neue Zielgruppen erreichen und Zuschauer:innen zu kaufenden Follower:innen machen können. YouTube hat mehr als 2,7 Milliarden monatlich aktive Zuschauer:innen und ist damit nach Facebook die zweitbeliebteste Social-Media-Plattform. Gleichzeitig deckt YouTube aus Marketingsicht viele Phasen der Customer Journey ab: von Aufmerksamkeit über Recherche und Vertrauen bis hin zur Conversion.
Ob Menschen nach der besten Heißluftfritteuse suchen, lernen wollen, wie man Sneaker reinigt, oder ihren Lieblings-Creator:innen folgen: YouTube ist für Bildung, Unterhaltung und Produktrecherche gleichermaßen wichtig. Willst du etwas von dieser Aufmerksamkeit auf die Videos deiner Marke lenken? Erfahre, wie du mehr Abonnent:innen auf YouTube bekommst, mit Tipps und Beispielen, um dein Publikum zu vergrößern und das Beste aus der Plattform herauszuholen.
Wie bekommst du mehr Abonnent:innen auf YouTube?
Du bekommst mehr Abonnent:innen auf YouTube, indem du regelmäßig hochwertigen und zielgruppenrelevanten Content veröffentlichst, starke Thumbnails und prägnante Titel nutzt und in jedem Video aktiv zum Abonnieren aufrufst. Nutze Shorts, um neue Zielgruppen zu erreichen, und strukturiere deine Inhalte so, dass sie die Zuschauerbindung erhöhen. Interagiere mit deiner Community über Kommentare, Community-Tab und Livestreams, und vernetze dich mit anderen Creator:innen für mehr Sichtbarkeit.
19 Wege, um mehr YouTube-Abonnent:innen zu bekommen
- Bitte die Leute, deinen Kanal zu abonnieren
- Erstelle Videos, die die Leute wirklich sehen wollen
- Authentisch sein
- Optimiere die Videolänge
- Überlege dir dein Channel-Branding
- Einen Channel-Trailer erstellen
- Gestalte auffällige Vorschaubilder
- Fessle die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe in den ersten 10 Sekunden
- Schließe mit einem starken CTA ab
- YouTube-Shorts erstellen
- Mit anderen YouTube-Creator:innen zusammenarbeiten
- Beteilige dich an Trends
- Bewirb deinen Inhalt
- Optimiere Playlists für längere Sessions
- Konsistenz beibehalten
- Investiere in YouTube-SEO
- Präsentiere deine Produkte
- Mit Abonnent:innen in Kontakt treten
- Nutze die YouTube-Analysen
1. Bitte die Leute, deinen Kanal zu abonnieren
Der einfachste Weg, Abonnements auf YouTube zu gewinnen, ist, die Zuschauer:innen direkt darum zu bitten. Das mag offensichtlich erscheinen, doch viele neue Kanäle übersehen diesen entscheidenden Schritt. Wichtig ist aber nicht nur, dass du fragst, sondern auch wann und wie.
Nutze jede Gelegenheit, um dein Publikum daran zu erinnern, den Kanal zu abonnieren: Ergänze einen klaren Hinweis auf deinem Kanalbanner und deiner Kanalseite, bitte in deinen Videos darum, weise auf den Abonnieren-Button hin und verwende YouTube-Karten sowie Endbildschirme.
Statt am Ende nur ein allgemeines „Vergiss nicht zu abonnieren“ zu sagen, kannst du die Aufforderung direkt nach einem wertvollen Tipp, einer gelösten Frage oder einem Aha-Moment platzieren. Dann wirkt der CTA natürlicher, weil Zuschauer:innen gerade erlebt haben, welchen Nutzen dein Kanal bietet.
In diesem englischsprachigen Video erfährst du, wie eine Creatorin erfolgreich wurde:
2. Erstelle Videos, die die Leute wirklich sehen wollen
Jede Minute werden fünfhundert Stunden an Videoinhalten auf YouTube hochgeladen. Wodurch heben sich dein Kanal und deine Videos ab? Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Frage zu beantworten:
Berücksichtige YouTube-Trends
Nimm dir zunächst Zeit, um herauszufinden, warum sich Menschen an YouTube wenden. Welche Art von Inhalten ist am beliebtesten? Wonach suchen die Leute? Was ist der Trend auf YouTube? Die meistgesehenen YouTube-Videos aller Zeiten haben zwar alle mit Musik zu tun, aber Kategorien wie Filme, Unterhaltung und Haustiere gehören zu den am schnellsten wachsenden auf der Plattform.
Kenne die Vorlieben deines Publikums
Als Nächstes musst du verstehen, wonach deine Zielgruppe sucht. Frag dich, was du zu bieten hast, das einzigartig ist und einen Mehrwert bietet. „Kenne dein Publikum und erstelle deine Inhalte auf der Grundlage dessen, was sie tatsächlich sehen wollen, und nicht auf der Grundlage dessen, was du glaubst, dass sie sehen wollen“, sagt YouTuber Adam Enfroy.
Anleitungsvideos sind ein beliebtes Format auf YouTube. Wenn sich dein Produkt oder dein Kanal für Bildungszwecke eignet und dies die Art von Inhalten ist, nach denen deine Zielgruppe sucht, solltest du mit diesem Format experimentieren.
PURELEI erstellt Inhalte, die einen Mehrwert für ihre Kund:innen darstellen – Anleitungen, die ihnen helfen, ein Produkt optimal zu nutzen:
3. Authentisch sein
„Konsument:innen wollen nicht nur qualitativ hochwertige Produkte kaufen, sondern eine Beziehung zur Marke spüren“, sagt Eugen Kazakov zum Erfolg von Dagi Bee.
Die Influencerin Dagmara Kazakov aka. Dagi Bee gründete die Beetique und schaffte es, die Verbindung zu ihrer Community zu nutzen, um Produkte zu verkaufen. Dafür folgt sie aktuellen Trends und gibt gleichzeitig einen Einblick in ihr eigenes Leben.
Marken sollten sich auch um Authentizität bemühen. Die Verbrauchertrends zeigen, dass vor allem bei jüngeren Käufer:innen das Bedürfnis nach bedeutungsvollen Beziehungen zu Marken wächst.
Authentisch zu sein bedeutet nicht, unvorbereitet aufzutreten. Es bedeutet, eine echte Stimme zu entwickeln, die zu deiner Marke passt und langfristig glaubwürdig bleibt. Wenn du eine Fassade aufbaust, ziehst du möglicherweise ein Publikum an, das nicht wirklich zu dir passt. Das macht es später schwerer, Vertrauen und eine treue Community aufzubauen.
4. Optimiere die Videolänge
Es gibt viele Meinungen über die ideale Länge eines YouTube-Videos. Während einige Quellen sieben bis zehn Minuten als optimale Länge angeben, ist die beste Länge letztlich die Zeit, die du brauchst, um alle Informationen ohne Füllmaterial zu vermitteln. Für eine ausführliche Anleitung kann ein 30-minütiges Video notwendig sein, während ein Teaser für ein neues Produkt weniger als zwei Minuten lang sein kann.
Längere Videos wie dieses 13-minütige Profil von Eater erzählen eine fesselnde Geschichte mit einem Blick hinter die Kulissen eines New Yorker Bagel-Shops. Ein gutes Tempo hält das Publikum interessiert und rechtfertigt die Länge des Inhalts.
Als grobe Orientierung kannst du diese Richtwerte nutzen:
- Schnelle Tipps und Updates: unter 10 Minuten
- Tutorials und Erklärvideos: 10 bis 20 Minuten, je nach Komplexität
- Story- oder dokumentarische Videos: 10 Minuten oder mehr
Diese Werte sind Startpunkte, keine festen Regeln. Teste unterschiedliche Längen und beobachte in YouTube Analytics, wie sich deine wichtigste Zielgruppe verhält. Achte besonders auf Zuschauerbindung und durchschnittliche Wiedergabedauer. Ein straffes 15-minütiges Video mit klarem Aufbau schlägt fast immer ein langatmiges achtminütiges Video.
5. Überlege dir dein Channel-Branding
Das Kanal-Branding wird beim YouTube-Marketing oft übersehen, aber hier kommt es auf Details an. Dein Kanal kann der zweite Ort sein, den die Zuschauer:innen anklicken, wenn ihnen dein Video gefällt. Das Kanalsymbol und die Kanalbeschreibung sollten mit deinen Markenrichtlinien übereinstimmen und ein professionelles Bild vermitteln.
Achte auf konsistente Farben, Schriften, Tonalität und wiederkehrende Designelemente. Diese Konsistenz sollte auch in deinen Thumbnails sichtbar sein. Im Idealfall erkennen Zuschauer:innen deine Videos schon, bevor sie den Titel lesen.
Branding gilt auch für deine persönliche Marke als Gründer:in, wenn du das Gesicht deines Unternehmens bist. Überlege dir, wie du dich selbst darstellst, deinen persönlichen Stil und die Umgebung um dich herum, egal ob es eine Kulisse oder eine reale Umgebung ist.
Dein Outfit, dein Hintergrund und die Beleuchtung sind alle Teil deiner Marke auf YouTube.
„Die meisten YouTuberinnen und YouTuber denken wenig darüber nach, was sie tragen oder welchen Hintergrund sie haben, wenn es um das Filmen geht. Das ist eine riesige verpasste Chance!“, erklärt YouTube-Macher Joseph Hogue. „Die Leute werden diese Markenzeichen aufgreifen und sich mit dir identifizieren.“
Markenelemente können auch in deinen Videos verwendet werden. Ziehe in Erwägung, eine Reihe von einheitlichen grafischen Elementen zu entwickeln, die du in den Intros und Outros deiner Videos verwenden kannst. Auch ein kurzer wiederkehrender Einstieg, eine klare Outro-Struktur oder ein bestimmter Schnittstil können deinen Content vertrauter und einprägsamer machen.
Um deinen Kanal zu personalisieren, gehst du zu den Einstellungen und klickst auf „Anpassen“. Hier lädst du Bilder hoch, wählst deinen Namen und dein Handle aus und fügst einen Lebenslauf hinzu.
kurzgesagt tut genau das: Der Kanal verpackt komplexe, wissenschaftliche Themen in kurze, ansprechend visualisierte Videos mit Wiedererkennungswert.
6. Einen Channel-Trailer erstellen
Wenn du einen YouTube-Kanal startest, erstelle ein Teaser-Video (oder einen Trailer), um ihn zu bewerben. Viele YouTube-Kanäle zeigen diesen Trailer oben auf ihrer Seite und er wird automatisch abgespielt, wenn die Zuschauer:innen die Kanalseite besuchen.
Der ideale Trailer bietet deinem Publikum eine Einführung in deine Marke – ähnlich wie ein Trailer für einen kommenden Film. Nutze diesen Raum, um deine Markengeschichte zu erzählen, neuen Zuschauer:innen deine Produkte vorzustellen und den Ton anzugeben, was sie von deinem Kanal erwarten können.
Du kannst einen neuen Beitrag drehen oder Clips aus bestehenden Inhalten zusammenfügen. Wie auch immer, betrachte dieses Video als deine Chance, einen ersten Eindruck von deiner Marke zu vermitteln.
Starke Trailer haben meist einige Gemeinsamkeiten:
- Sie sind kurz und klar. Oft reichen 30 bis 60 Sekunden, um den Nutzen deines Kanals zu erklären.
- Sie starten schnell. In den ersten fünf bis zehn Sekunden sollte klar sein, für wen dein Kanal ist und welches Problem er löst.
- Sie zeigen echte Inhalte. Kurze Clips, Bildschirmaufnahmen oder Ausschnitte aus bestehenden Videos helfen neuen Zuschauer:innen, ein Gefühl für deinen Content zu bekommen.
- Sie wirken menschlich. Ob Gründer:in vor der Kamera oder Voice-over: Der Ton sollte natürlich klingen.
- Sie enthalten einen klaren CTA. Sag deutlich, warum und wofür Zuschauer:innen abonnieren sollten.
Wenn du ein soziales Unternehmen bist, ist dein Channel-Trailer auch eine Gelegenheit, Markenwerte zu teilen oder nachhaltige Geschäftspraktiken hervorzuheben.
💡 Tipp: Verwende kostenlose Videobearbeitungssoftware, um ausgefeilte Videos zu erstellen, die Abonnent:innen anziehen.
7. Gestalte auffällige Vorschaubilder
Egal, ob deine Inhalte in YouTube-Anzeigen oder in den Suchergebnissen bei Google oder YouTube auftauchen, sie können verloren gehen, wenn das Vorschaubild des Videos den Nutzer:innen nicht ins Auge fällt. Viele beliebte Kanäle verwenden eine Mischung aus Text, Grafiken und menschlichen Gesichtern als „Titelbild“ für das Video. Wie du vorgehst, hängt von der Art deines Videos und den Vorlieben deines Publikums ab.
Dein eigenes YouTube-Miniaturbild erstellen
Auf YouTube kannst du zwar einen Videorahmen für die Miniaturansicht auswählen, aber du kannst auch einen eigenen entwerfen, um mehr Kontrolle über den endgültigen Look zu haben. Das lohnt sich: Viele der erfolgreichsten Videos nutzen individuelle Thumbnails, weil sie mehr Kontext geben und die Klickrate verbessern können.
Es lohnt sich, Zeit in die Thumbnails zu investieren, um sicherzustellen, dass du die Markenkonsistenz aufrechterhältst: So wirkt dein Kanal kohärent und die Zuschauer:innen können deine Inhalte leichter erkennen. Letztendlich solltest du verschiedene Thumbnails testen, um herauszufinden, welcher Stil die meisten Klicks und Aufrufe generiert.
Achte dabei auf diese Grundregeln:
- Zeige klar, für wen das Video ist. Vertraute Gesichter oder wiederkehrende Themen funktionieren gut für bestehende Abonnent:innen; klare Handlungen und Emotionen helfen neuen Zuschauer:innen.
- Nutze ein starkes Fokusbild. Nahaufnahmen, deutliche Emotionen oder ein spannender Moment ziehen Aufmerksamkeit an.
- Halte Text lesbar. Wenn du Wörter verwendest, sollten sie groß, kurz und auch auf dem Smartphone gut erkennbar sein.
- Vermeide Überladung. Zu viele Details gehen vor allem mobil schnell verloren.
- Aktualisiere ältere Thumbnails. Wenn sich dein Stil entwickelt oder ein Video Potenzial hat, kann ein neues Vorschaubild die Performance verbessern.
💡 Tipp: Verwende ein kostenloses Design-Tool wie Canva, um individuelle YouTube-Thumbnails für jedes Video zu erstellen.
8. Fessle die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe in den ersten 10 Sekunden
Deine YouTube-Videos konkurrieren mit vielen Ablenkungen, von Inhalten der Konkurrenz bis hin zu Anzeigen in den sozialen Medien. Deshalb ist es so wichtig, dass du die Aufmerksamkeit deines Publikums sofort erregst.
Eine starke Zuschauerbindung am Anfang signalisiert YouTube, dass dein Video relevant ist. Wenn Zuschauer:innen in den ersten Sekunden zögern, zurückspulen oder abspringen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass das Video nicht liefert, was Titel und Thumbnail versprechen.
Wie du die Aufmerksamkeit auf dich ziehst, hängt von deiner Marke und den Vorlieben deines Publikums ab. Manche Kanäle entscheiden sich für einen Spoiler (wie z. B. mit Vorher-Nachher-Bastelinhalten) oder beginnen mit einem Witz oder einem lustigen Moment. Wie auch immer du vorgehst, wecke Neugierde und gib den Zuschauer:innen einen Grund zum Verweilen.
Einige Hook-Formate funktionieren besonders gut:
- Ergebnis zuerst: „Am Ende dieses Videos weißt du genau, warum deine Thumbnails keine Klicks bekommen.“
- Neugier-Lücke: „Ich wusste nicht, dass genau das meine Wiedergabezeit zerstört.“
- Visueller Teaser: Zeig zuerst das Ergebnis und erkläre danach den Weg dorthin.
- Direkter Pain Point: „Wenn Leute deine Videos anklicken, aber nicht abonnieren, liegt es oft daran.“
- Unerwarteter Moment: Ein kurzer Witz, ein Musterbruch oder ein überraschender Clip kann den Einstieg menschlicher machen.
9. Schließe mit einem starken CTA ab
Was sollen Zuschauer:innen tun, wenn sie das Ende deines Videos erreicht haben? Rufe zu diesen Aktionen am Ende deines Videobildschirms auf. Das können verschiedene Dinge sein, zum Beispiel:
- Mehr Videos ansehen
- Ein anderes Inhaltsformat ansehen, z. B. einen Podcast
- Einen Onlineshop besuchen
- Den Kanal abonnieren
- Dem Video einen Daumen hoch geben oder einen Kommentar hinterlassen
- An einem Wettbewerb teilnehmen
Du kannst mehr Abonnements auf YouTube gewinnen, indem du dein Publikum am Ende des Videos dazu einlädst, den Kanal zu abonnieren.
Am besten funktioniert ein CTA, wenn du eine gesprochene Aufforderung mit einem visuellen Endbildschirm kombinierst. So hören und sehen Zuschauer:innen gleichzeitig, was sie als Nächstes tun sollen. Konzentriere dich dabei auf eine Hauptaktion, statt zu viele Optionen aufzuzählen. Beispiele:
- „Abonniere den Kanal für wöchentliche Workouts wie dieses.“
- „Klicke hier auf das nächste Video, um die Routine weiter aufzubauen.“
Platziere Endscreen-Elemente gut sichtbar und gib deinem Publikum ein paar Sekunden Zeit, zu reagieren.
10. YouTube-Shorts erstellen
YouTube Shorts sind eine neuere Funktion der Plattform und ähneln dem kurzen vertikalen Videoformat, das von TikTok populär gemacht wurde und für die mobile Nutzung optimiert ist. Im Jahr 2026 haben die YouTube-Shorts die Marke von 200 Milliarden täglichen Aufrufen überschritten. Inzwischen sind Shorts einer der wichtigsten Wege, um Menschen zu erreichen, die deinen Kanal noch nicht kennen.
Besonders wirksam sind Shorts, wenn sie deine längeren Videos unterstützen. Schneide dafür einen starken Hook, eine überraschende Erkenntnis, einen schnellen Tipp oder einen Vorher-Nachher-Moment aus einem längeren Video heraus und mache daraus ein kurzes, eigenständiges Video.
Mit den integrierten Werkzeugen zur Videoerstellung kannst du Videos aufnehmen, bearbeiten und Elemente wie Musik, Text und Effekte hinzufügen – alles direkt in der YouTube-App.
„Wenn du Shorts nutzt, um deine längeren Videos anzukurbeln, werden deine Inhalte noch ein bisschen bekannter“, sagt Luke Tew, Leiter der Abteilung Digitale Medien bei Maverrik. Shorts sind eine Art Geschmackstest für deinen Kanal, bei dem die Zuschauer:innen einen kleinen Happen von dem sehen können, was du zu bieten hast. „Wenn die Leute sich für das interessieren, was sie in den Shorts sehen, schauen sie sich das längere Video an und abonnieren es“, sagt er.
📚 Erfahre mehr: Die besten Tipps und Tricks, um mit YouTube Geld zu verdienen.
11. Mit anderen YouTube-Creator:innen zusammenarbeiten
Kooperationen sind symbiotische Vereinbarungen zwischen Kreativen und Marken, die beiden Parteien zu mehr Aufmerksamkeit und sogar zu mehr Abonnent:innen verhelfen können. Die Auswahl deiner Kooperationen ist wichtig: Die Partnerschaft sollte für deine Zielgruppe sinnvoll sein und die andere Seite sollte eine Art von Inhalten oder Produkten anbieten, die zu deinen passen.
Achte bei der Auswahl auf ähnliche Zielgruppen, eine vergleichbare Kanalgröße, ergänzende statt konkurrierende Inhalte und eine aktive Community. So wirkt die Kooperation organisch und bringt beiden Seiten echten Nutzen.
Einige beliebte Ideen für YouTube-Kooperationen sind:
- Eine Person aus deinem Team als Gastmoderation einladen
- Einen Cameo-Auftritt auf einem Creator-Kanal haben
- Eine virtuelle Live-Veranstaltung oder ein AMA gemeinsam mit anderen Kanälen veranstalten
- Werbung für ein Co-Branding-Produkt oder eine Marketingkampagne machen
- Einen Wettbewerb oder eine Verlosung mit Preisen von beiden Marken ankündigen
- Eine bekannte Person aus der Branche bitten, deine Produkte im Austausch für einen Affiliate-Link zu bewerten
12. Beteilige dich an Trends
Als Teil deiner Videomarketingstrategie kannst du auch Inhalte zu aktuellen Trends erstellen. Nutze den Hype um den neuesten kulturellen Moment, ein Meme oder ein Trendthema – sofern es zu deiner Marke passt.
Sei dabei wählerisch. Wenn dich ein Trend in eine Stimme, ein Format oder eine Haltung zwingt, die nicht zu deiner Marke passt, solltest du ihn überspringen. Nicht jeder Trend ist eine gute Gelegenheit.
Das richtige Timing dieser Beiträge kann dir helfen, für ein breiteres Publikum relevant zu werden, das deine YouTube-Videos sonst möglicherweise nicht wahrnehmen würde. Diese Art von Inhalten eignet sich besonders gut für Shorts, da du mit einem kürzeren Videoformat schnell auf aktuelle Ereignisse reagieren kannst.
Wie du Trends auf YouTube findest
Um Trends zu erkennen, folge Accounts und Publikationen, die für deine Nische oder Branche relevant sind. Beobachte, welche Inhalte dein Zielpublikum teilt, mit „Gefällt mir“ markiert und selbst erstellt. Der YouTube-Trend-Tab kann dir einen Einblick in die Themen, Kanäle und Inhalte geben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an Aufmerksamkeit gewinnen. Google Trends kann auch für YouTube-Suchen gefiltert werden.
Achte zusätzlich darauf, welche Themen immer wieder in deinen Shorts, auf anderen For-You-Feeds oder sogar in deinen eigenen Kommentaren auftauchen. Sobald du ein Trendthema gefunden hast (z. B. „Grimassen schneiden“, „Pastellfarbenes Augen-Make-up“ oder „Pilates-Workouts an der Wand“), kannst du auf YouTube nachsehen, welche Inhalte die meisten Aufrufe erhalten. Das wird dich dazu inspirieren, deine eigenen Videos zu erstellen, die die Leute tatsächlich sehen wollen.
13. Bewirb deinen Inhalt
Dein Publikum braucht möglicherweise etwas Zeit, um sich von deinen Inhalten überzeugen zu lassen, bevor es den Kanal abonniert. Ermutige es, weitere Videos anzusehen, indem du deine Inhalte gegenseitig verknüpfst und bewirbst. Das kann durch bezahlte Werbung geschehen, aber es gibt auch viele kostenlose Möglichkeiten, Videos zu promoten und die Zahl deiner Abonnements auf YouTube zu steigern.
Ein paar Ideen sind die folgenden:
- Bewirb andere Videos in deinen beliebtesten Inhalten.
- Binde YouTube-Videos in deine E-Commerce-Seite oder einen Blogbeitrag ein.
- Teile Videolinks auf anderen sozialen Medienkanälen.
- Nutze Videos als Teil deiner E-Mail-Marketingstrategie.
Du kannst die Promotion auch kanalgenauer planen:
- E-Mail: Verlinke ein konkretes Video, erkläre kurz den Nutzen und nutze das Thumbnail als visuellen Anker.
- Instagram: Teile kurze Clips, Reels oder Story-Hinweise und führe mit einem klaren CTA zum vollständigen Video.
- TikTok: Verwende starke Hooks oder Reaktionen aus deinem Video als eigenständigen Kurzcontent und verweise auf YouTube für die komplette Erklärung.
- Blog: Bette passende Videos in relevante Beiträge ein. Das hält Leser:innen länger auf der Seite und stellt deinen YouTube-Kanal natürlich vor.
💡 Tipp: Nischen-Communities auf Reddit, Facebook, X, TikTok, Instagram, in Foren und anderswo, die sich auf die Zielgruppe deines Videos beziehen, sind großartige Orte, um YouTube-Abonnent:innen zu gewinnen.
14. Optimiere Playlists für längere Sessions
Je mehr Videos eine Person von dir anschaut, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie deinen Kanal abonniert. Für YouTube ist außerdem wichtig, wie lange Zuschauer:innen nach dem Klick auf dein Video auf der Plattform bleiben. Diese sogenannte Session Time kann beeinflussen, ob YouTube deine Inhalte häufiger empfiehlt.
Wiedergabelisten sind eine hervorragende Möglichkeit, Inhalte zu strukturieren, das Nutzererlebnis zu verbessern und dein Publikum dazu zu ermutigen, mehr Videos anzusehen. Gleichzeitig können sie ein wichtiger Bestandteil einer effektiven YouTube-SEO-Strategie sein, wenn du deine Wiedergabelisten und Videos mit relevanten Keywords benennst.
So strukturierst du Playlists sinnvoll:
- Nach Lernreise gruppieren: Starte mit „Hier anfangen“, führe dann zu „Nächste Schritte“ und später zu „Fortgeschritten“.
- Logisch sortieren: Platziere ein starkes Einstiegsvideo am Anfang und baue danach sinnvoll auf.
- Fokussiert bleiben: Kurze, klar thematische Playlists sind oft besser als riesige Sammellisten.
- Klar benennen: Der Titel sollte direkt zeigen, was Zuschauer:innen lernen oder erreichen.
Playlists können YouTube-Videos sein, die nach Typ gruppiert sind, z. B. „Schnelle DIYs“ und „Tutorials in voller Länge“, oder für eine Inhaltsserie verwendet werden. Rachel Reid, CEO von Subtl Beauty, nutzt diese Taktik, um ihre Schönheitsmarke auf YouTube zu vergrößern. „Wenn du versuchst, Zuschauer:innen zu Abonnent:innen zu machen, ist es klug, eine fesselnde mehrteilige Serie zu erstellen, die über einen längeren Zeitraum gepostet wird“, sagt sie. „Motivierte Zuschauer:innen werden eher ein Abonnement abschließen, um das nächste Video zu sehen.“
15. Konsistenz beibehalten
Der Schlüssel zum Aufbau eines erfolgreichen YouTube-Kanals ist Beständigkeit. Konsistenz kann auf verschiedene Weise erreicht werden: durch das Branding, die Videoqualität, die Farbpalette, die Beleuchtung, das Thema, die Wiedergabelisten oder Serien und die Häufigkeit der Beiträge.
Mit der Zeit hilft diese Konsistenz auch YouTube dabei, zu verstehen, für wen deine Inhalte gedacht sind. Wenn deine Videos regelmäßig bei derselben Art von Zuschauer:innen gut funktionieren, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Algorithmus sie ähnlichen Nutzer:innen empfiehlt.
Worum geht es in deinem Kanal? Natürlich kannst du vielseitige Interessen haben, aber wenn dein YouTube-Kanal sich auf Holzbearbeitung spezialisiert, könnten Inhalte zu völlig anderen Themen wie Kochen dein Publikum verwirren oder abschrecken. Konzentriere dich auf das Thema deines Kanals und dein Publikum und liefere konsequent das, was sie erwarten. Das ist besonders wichtig, wenn du möchtest, dass der YouTube-Algorithmus deine Inhalte empfiehlt.
Konsequentes Posten, vor allem nach einem bestimmten Zeitplan, ist eine weitere Möglichkeit, deine YouTube-Abonnent:innen zu erhöhen. Das bedeutet nicht, dass du jede Woche ein neues Video drehen musst. Du kannst Inhalte vorproduzieren, wenn du Zeit und Energie hast, und sie später nach Plan veröffentlichen. Wenn Zuschauer:innen wissen, wann sie neue Inhalte erwarten können, abonnieren sie eher.
💡 Tipp: Wenn du einen Creator-Account betreibst, der nicht themenbezogen ist, achte darauf, dass du auch in anderen Bereichen konsistent bist, z. B. in der Art, wie du deine Videos produzierst, im Tempo, in deinem Format oder darin, wie du dich präsentierst.
16. Investiere in YouTube-SEO
YouTube ist die zweitbeliebteste Suchmaschine, nach Google. Nutzer:innen suchen nicht nur auf YouTube selbst nach Informationen oder Produkten, sondern sehen auch YouTube-Videos in ihrer Google-Suche. Das macht die Plattform ideal für Marken, die Produkte verkaufen.
Egal, ob du ein alter Hase bist oder einen neuen YouTube-Kanal startest: In den Suchergebnissen zu erscheinen, ist der Schlüssel, um Abonnent:innen zu gewinnen. Es gibt ein paar Schritte, die du befolgen kannst, um deine Inhalte für die Suche zu optimieren:
Verbessere deine Videotitel
Die Verwendung der richtigen Keywords in deinen Titeln ist der erste Schritt, um Google und YouTube zu signalisieren, dass dein Inhalt zur Suche passt. Starte mit einem klaren Hauptkeyword oder einer Suchphrase, die Menschen tatsächlich eingeben würden, und platziere sie möglichst weit vorn im Titel. Danach kannst du Kontext ergänzen.
Prüfe vor der Veröffentlichung die Suchintention: Suchen Menschen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, einen Produkttest oder schnelle Tipps? Dein Titel sollte diese Erwartung treffen, und dein Video sollte sie vollständig erfüllen. Es gibt viele Online-SEO-Tools, die dir bei der Keyword-Recherche helfen. Du kannst aber auch viel lernen, indem du dein Thema direkt in die YouTube-Suche eingibst und dir ansiehst, welche Inhalte bereits ranken.
Optimiere die Videobeschreibungen
Ähnlich wie die Videotitel spielen auch die Beschreibungen eine wichtige Rolle für die Platzierung deiner Videos auf YouTube. Schreibe in den ersten ein bis zwei Sätzen klar, worum es im Video geht, und verwende dein Hauptkeyword natürlich. Danach kannst du verwandte Begriffe, Varianten und bei Bedarf Zeitstempel ergänzen.
Schreibe die Beschreibung zuerst für Menschen und prüfe anschließend, ob das Keyword sinnvoll vorkommt. Vermeide Keyword-Stuffing, also die unnatürliche Wiederholung eines Begriffs. Das wirkt nicht nur schlecht lesbar, sondern kann auch negative Signale an Suchmaschinen senden.
Markiere dein Video mit beliebten, verwandten Keywords
YouTube-Tags sind Phrasen und Wörter, die du zu den Metadaten deines Videos hinzufügen kannst. Sowohl der YouTube-Algorithmus als auch die Zuschauer:innen lieben sie, weil sie Hinweise darauf geben, worum es im Video geht. Eine Keyword-Recherche hilft dir, beliebte Keywords mit hohem Suchvolumen zu finden.
Nutze eine Mischung aus:
- deinem Hauptkeyword
- nahen Varianten
- einigen breiteren verwandten Begriffen
Wähle Tags nicht nur, weil sie beliebt sind, sondern achte darauf, dass sie auch für deine Marke und deinen Inhalt relevant sind. Unpassende Tags können Besucher:innen enttäuschen und langfristig deine Performance verschlechtern.
📚 Erfahre mehr: 9 YouTube SEO-Tipps und -Techniken
17. Präsentiere deine Produkte
Das Vorstellen, Vorführen und Verwenden deiner Produkte in deinen YouTube-Videos ist eine gute Möglichkeit, den Umsatz zu steigern und Geld auf YouTube zu verdienen. „Jedes Mal, wenn ein Video veröffentlicht wird, sehen wir einen Verkaufsanstieg“, sagt Katie Carson von Royalty Soaps. „Wir sehen allgemeine Kauftrends, die davon abhängen, wie beliebt die YouTube-Serie war.“
Aber wie hilft dir die Produktpräsentation dabei, deine YouTube-Abonnent:innen zu erhöhen? Einer Studie zufolge erachten 82,5 % der Shopper:innen YouTube-Reviews als wertvoll, wenn sie ein Produkt recherchieren. Das bedeutet, dass die Menschen YouTube als eine Quelle für Produktentdeckungen und ehrliche Bewertungen ansehen. Wenn dein Kanal die Bedürfnisse dieser Suchenden erfüllt und Vertrauen schafft, wird es leichter sein, sie in Abonnent:innen zu verwandeln.
Creator:innen, die eine YouTube-Abonnentenliste aufbauen, können sogar Produkte an diese Zielgruppe verkaufen. Mache Merch für YouTube, um deine Anhängerschaft zu Geld zu machen.
💡 Tipp: Verkaufe auf YouTube, indem du deinen Shopify-Store mit YouTube-Shopping synchronisierst. Erstelle Live-Shopping-Erlebnisse, kennzeichne deine Produkte für YouTube und verwalte alles in unserem Shopify-Admin.
18. Mit Abonnent:innen in Kontakt treten
Deine Arbeit endet nicht, sobald du ein Video hochgeladen hast. Die Interaktion mit deinem Publikum in den Kommentaren kann wesentlich dazu beitragen, eine Beziehung aufzubauen. Wenn die Kommunikation in beide Richtungen stattfindet, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Zuschauer:innen zu Abonnent:innen werden.
Aktive Kommentare senden außerdem positive Engagement-Signale an YouTube. So kannst du deine Community gezielt einbeziehen:
- Pinne einen Kommentar, der Mehrwert liefert, eine Frage beantwortet oder zum nächsten Schritt auffordert.
- Markiere Kommentare mit einem Herz, um schnell zu zeigen, dass du sie gesehen hast.
- Stelle Rückfragen, damit Gespräche weitergehen.
- Antworte früh, besonders in den ersten 24 bis 48 Stunden nach Veröffentlichung.
- Hebe gute Kommentare hervor, indem du öffentlich antwortest und weitere Zuschauer:innen zur Diskussion einlädst.
19. Nutze die YouTube-Analysen
Wie kannst du herausfinden, ob eine dieser Taktiken funktioniert? Wenn du siehst, dass dein YouTube-Kanal mehr Abonnent:innen hat, ist das zwar ein Hinweis, aber mit Hilfe von Analysen kannst du herausfinden, was die Zahlen tatsächlich beeinflusst.
Du musst nicht jede Kennzahl verfolgen. Konzentriere dich auf Werte, die Reichweite, Zuschauerbindung und Wachstum tatsächlich beeinflussen:
- Klickrate (CTR): Klicken Menschen auf dein Video, wenn es ihnen angezeigt wird?
- Durchschnittliche Wiedergabedauer: Wie lange bleiben Zuschauer:innen wirklich dran?
- Zuschauerbindung: Wo steigen Menschen aus, besonders in den ersten 30 Sekunden?
- Wiedergabezeit: Ein starkes Signal für Empfehlungen.
- Gewonnene Abonnent:innen pro Video: Welche Videos verwandeln Zuschauer:innen in Abonnent:innen?
- Traffic-Quelle: Kommen Zuschauer:innen über Suche, Startseite, Shorts oder vorgeschlagene Videos?
„Studiere die Views jedes Videos, analysiere, was funktioniert und was nicht, und entwickle deine Inhalte auf der Grundlage der Videos, die die meisten Zuschauer:innen angezogen haben“, sagt Marketer Adam Enfroy. „Lass dich von den Zahlen leiten und gib deinem Publikum, was es will.“
Ein einfacher Workflow hilft dir beim Optimieren:
- Prüfe die Performance nach 48 bis 72 Stunden, um frühe Signale zu erkennen.
- Identifiziere die besten 10 % bis 20 % deiner Videos nach Wiedergabezeit oder gewonnenen Abonnent:innen.
- Analysiere Gemeinsamkeiten: Hook, Thema, Länge, Thumbnail, Titel und Struktur.
- Vergleiche sie mit schwächeren Videos, um Drop-off-Punkte zu finden.
- Wiederhole bewusst, was funktioniert, statt jedes Mal bei null anzufangen.
Solltest du YouTube-Abonnent:innen kaufen?
Kurz gesagt: Nein. Du brauchst keine Millionen Abonnent:innen, um mit YouTube erfolgreich zu sein. Schon mit einer treuen Fangemeinde von 1.000 Personen kannst du auf der Plattform Einnahmen erzielen. Der Kauf von Abonnent:innen mag deine Abonnentenzahl erhöhen, bringt jedoch oft qualitativ minderwertige Profile, die sich nicht aktiv engagieren – was wiederum deine wichtigen Kennzahlen negativ beeinflusst.
Fake- oder minderwertige Abonnent:innen schauen deine Videos nicht, klicken nicht und kommentieren nicht. Dadurch sinken Klickrate, Wiedergabezeit und Engagement. Für den Algorithmus sieht es dann so aus, als würden deine Inhalte nicht gut ankommen. In der Folge empfiehlt YouTube deine Videos möglicherweise seltener.
YouTube verbietet auch die Verwendung von Bots und irreführenden Methoden zu diesem Zweck, wie in den Nutzungsbedingungen beschrieben. Die Verwendung von verbotenen Praktiken oder Tools kann zur Sperrung deines Kontos, zu Einschränkungen oder zur Demonetarisierung führen.
Aus geschäftlicher Sicht haben gekaufte Abonnent:innen keinen Wert. Sie kaufen keine Produkte, tragen sich nicht in deinen E-Mail-Verteiler ein, klicken keine Affiliate-Links und empfehlen deine Marke nicht weiter. Unterm Strich: Du kannst Abonnent:innen kaufen, aber das ist es nicht wert.
Neuer YouTube‑Algorithmus: Trends & KI‑Tools clever nutzen
Wer mehr YouTube-Abonnent:innen gewinnen möchte, sollte nicht nur auf gute Inhalte setzen, sondern auch verstehen, wie YouTube denkt – sprich: wie der Algorithmus Inhalte bewertet und vorschlägt. 2025 hat YouTube einige spannende Neuerungen eingeführt, die Content Creator:innen strategisch nutzen können, um ihre Reichweite zu erhöhen.
1. KI-Titel & Thumbnails
YouTube schlägt dir automatisch performante Titel und Vorschaubilder vor – basierend auf deinem bisherigen Content. Perfekt für schnelle Optimierungen.
2. Inspiration-Tab
Im Creator Studio findest du jetzt personalisierte Videoideen und Trendthemen – abgestimmt auf deine Zielgruppe.
3. Shorts & Langform verknüpft
Shorts beeinflussen nun direkt das Kanalwachstum. Wer regelmäßig Shorts postet, wird häufiger auf der Startseite neuer Nutzer:innen angezeigt.
💡 Tipp: Nutze Shorts als Teaser für längere Videos und steigere so Abo-Conversions.
Baue eine treue Abonnentenbasis auf, um deinen YouTube-Kanal zu vergrößern
Ein Publikum von engagierten YouTube-Abonnent:innen zu gewinnen, braucht Zeit und Mühe – es gibt keine garantierten Abkürzungen. Wenn du Videos hochlädst, optimiere sie für die Vorlieben deines Publikums, fördere die Interaktion und lass dich von den YouTube-Analysen leiten, wenn du wächst.
Gerade am Anfang kann Wachstum langsam wirken. Doch viele Kanäle wachsen nicht linear, sondern beschleunigen sich, sobald Themen, Format, Thumbnails und Publikum besser zusammenpassen. Kleine Verbesserungen an Hooks, Titeln und Vorschaubildern helfen dir, Schritt für Schritt herauszufinden, was für deinen Kanal funktioniert.
YouTuberinnen und YouTuber suchen nach Mehrwert und sinnvollen Interaktionen von Accounts, denen sie vertrauen. Der beste Weg, um Abonnent:innen auf YouTube zu gewinnen, ist ein konsistenter Ansatz für Inhalte und das Verständnis für dein Publikum und deine Analysen.
In diesem englischsprachigen Video erfährst du alles darüber, wie du auf YouTube Werbung schaltest.
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Häufig gestellte Fragen zu YouTube-Abonnent:innen
Was bringen dir 1.000 Abonnent:innen auf YouTube?
Das Erreichen von 1.000 Abonnent:innen auf YouTube bietet große Vorteile für Creator:innen. Achte jedoch darauf, dass weitere Kriterien erfüllt werden müssen. Du kannst dem YouTube-Partnerprogramm beitreten und deine Videos mit Werbung monetarisieren. Außerdem hast du Zugang zu YouTube Studio, einem Programm für Creator:innen.
Wie lange dauert es, 1.000 YouTube-Abonnent:innen zu gewinnen?
Das hängt von deiner Nische, deiner Konsistenz und davon ab, wie gut deine Inhalte zu dem passen, wonach Menschen suchen oder was sie sich ansehen. Manche Creator:innen erreichen 1.000 Abonnent:innen innerhalb weniger Monate, bei anderen dauert es neun Monate, ein Jahr oder länger. Entscheidend sind klare Inhalte, gute Zuschauerbindung und regelmäßige Optimierung.
Ist es in Ordnung, Abonnent:innen auf YouTube zu kaufen?
Vom Kauf von Abonnent:innen, um das Wachstum deines YouTube-Kanals zu fördern, wird dringend abgeraten. Du willst mit echten YouTube-Nutzerinnen und -Nutzern in Kontakt treten, um deine Marke zu stärken und Glaubwürdigkeit bei Menschen aufzubauen, die deine Produkte tatsächlich kaufen.
Was sind die schnellsten organischen Wege zu mehr YouTube-Abonnent:innen?
Konzentriere dich auf Inhalte mit hoher Zuschauerbindung, einen starken Einstieg in den ersten 10 Sekunden, klare Mehrwerte und klickstarke Thumbnails. Kombiniere das mit Shorts für Reichweite, YouTube-SEO für Such-Traffic, einem regelmäßigen Veröffentlichungsrhythmus und klaren CTAs zum Abonnieren. Analysiere anschließend, welche Videos bereits Abonnent:innen bringen, und baue diese Formate gezielt aus.
Was sind häufige Gründe dafür, dass Zuschauer:innen nicht abonnieren – und wie kann man das verhindern?
Viele Zuschauer:innen abonnieren nicht, weil ihnen der Nutzen deines Kanals nicht klar ist, sie keine regelmäßigen Inhalte erwarten oder sie einfach nicht aktiv zum Abonnieren aufgefordert werden. Auch unattraktives Branding oder fehlende Konsistenz können abschrecken. Um das zu verhindern, solltest du gleich zu Beginn deiner Videos den Mehrwert deines Kanals vermitteln, gezielt zum Abonnieren aufrufen, ein ansprechendes Design nutzen, regelmäßig posten und klar zeigen, was Zuschauer:innen von dir erwarten können.












