Mobile Geräte sind zur neuen Frontier des B2B-Commerce geworden.
76 % der B2B-Käufer:innen erwarten die gleiche Kauferfahrung im B2B wie im B2C. Ebenso ist seit 2020 die Bereitschaft für persönliche Verkaufsgespräche um 44 % gesunken.
Da mittlerweile fast die Hälfte aller Business-to-Business-Käufe online stattfindet, müssen sich Unternehmen schnell anpassen. Bemerkenswerte 85 % der B2B-Organisationen priorisieren nun die Vereinheitlichung ihres Commerce auf einer einzigen, mobilfreundlichen Plattform.
Dieser Vorstoß spiegelt einen umfassenderen B2B-E-Commerce-Trend wider: Unternehmen optimieren ihre technische Infrastruktur, um nahtlose Omnichannel-Erlebnisse für die neue Generation mobiler Käufer:innen zu schaffen.
Dieser Artikel untersucht die wachsende Rolle von Mobile im B2B-E-Commerce, die Auswirkungen auf das Kaufverhalten und wie du bessere Kundenbeziehungen zu Käufer:innen auf ihren Smartphones aufbauen kannst.
Was ist B2B-Mobile-Commerce?
B2B-Mobile-Commerce bezeichnet den Kauf und Verkauf von Waren oder Dienstleistungen zwischen Unternehmen über Smartphones und Tablets. Diese Verlagerung hin zu dieser Art des Kaufens spiegelt den Anstieg der mobilen Internetnutzung wider – mittlerweile stammen über 60 % des globalen Web-Traffics von mobilen Geräten.
B2B-Einkäufe sind ebenfalls omnichannel geworden. Entscheidungsträger:innen erwarten, auf vielfältige Weise mit einer Marke zu interagieren – überall, jederzeit. Digitaler Self-Service und Mobile werden dabei zu den wichtigsten Pain Points.
Zukunftsorientierte Unternehmen setzen auf Mobile-First-B2B-Shopping und -Marketing, um diese Erwartungen zu erfüllen.
Hauptunterschiede zwischen B2C- und B2B-Mobile-Erlebnissen
Auf Mobilgeräten erfordern B2B-Abläufe dieselbe Geschwindigkeit und denselben Feinschliff wie B2C – schnell ladende Seiten, informative Produktseiten mit Medien und blitzschneller Checkout.
Der Hauptunterschied besteht darin, dass B2B-Erlebnisse mit spezifischen Funktionen ausgestattet sein müssen, wie rollenbasiertem Zugriff, verhandelten Preisen und einem Workflow für Angebote und Genehmigungen. Wenn du sowohl deinen Direct-to-Consumer- (DTC) als auch deinen B2B-Shop über dasselbe Admin verwaltest – wie es bei Shopify möglich ist –, ist es besonders einfach, mobile Erlebnisse zu schaffen, die konvertieren.
Hier ist ein kurzer Überblick über einige Unterschiede zwischen einem B2C- und einem B2B-Mobile-Erlebnis.
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B2C Mobile |
B2B Mobile |
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|---|---|---|
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Käufer:in |
Einzelperson oder Haushalt |
Einkaufsteams mit bis zu 10 oder mehr Personen |
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Katalog |
Einfache Attribute, Lifestyle-Content |
Detaillierte Spezifikationen, Kompatibilität, MSDS/technische Dokumente, Angebotsanhänge |
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Preisgestaltung |
Öffentliche Preise |
Vertragspreise und Mengenstaffeln |
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Checkout |
Ein Schritt |
Angebote, Bestellungen, Steuernummern, geteilte Lieferungen, Lieferfenster |
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Zahlungsoptionen |
Karten, Wallets, BNPL |
Bestellungen, Zahlungsziele, ACH, Rechnungsstellung |
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Kontotyp |
Basisprofil |
Multi-Site-Hierarchie mit Benutzerverwaltung und Genehmigungsworkflows |
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Support |
Chat und FAQ |
Übergabeoptionen an Vertriebsmitarbeiter:innen |
Welche Vorteile bietet B2B-Mobile-E-Commerce?
Veränderte Kaufgewohnheiten bedienen
B2B-Mobile-Commerce hilft Unternehmen, sich an neue Kaufgewohnheiten anzupassen. Junge Fachkräfte, die mit digitaler Technologie aufgewachsen sind, übernehmen heute wichtige Einkaufsrollen in Unternehmen. Laut Forrester sind 73 % der Personen, die an B2B-Kaufentscheidungen beteiligt sind, Millennials.
Diese Käufer:innen erwarten, dass berufsbezogene Einkäufe genauso reibungslos ablaufen wie ihre persönlichen Online-Käufe. Unternehmen müssen diese hohen Erwartungen erfüllen, um bestehende Kund:innen zu halten. Untersuchungen zeigen, dass 87 % der Business-Käufer:innen zu einem anderen Anbieter oder einer anderen Anbieterin wechseln oder mehr bezahlen würden, um ein besseres Kauferlebnis zu erhalten.
Durch das Angebot von Mobile-Commerce-Optionen können B2B-Unternehmen:
- Auf die Präferenzen von Millennial-Käufer:innen eingehen
- Einen modernen, benutzerfreundlichen Kaufprozess bieten
- Das Risiko reduzieren, Kund:innen an Wettbewerber:innen zu verlieren
- Potenziell höhere Preise durch ein verbessertes Kauferlebnis rechtfertigen
First-Party-Daten nutzen, um Angebote zu personalisieren
B2B-Mobile-Commerce ermöglicht es Unternehmen, First-Party-Daten zu sammeln und zu nutzen, um personalisierte Angebote für ihre Kund:innen zu erstellen. Du kannst direkt aus der Nutzung deiner mobilen Apps oder Websites durch deine Kund:innen lernen. Nutze diese Informationen dann, um Produkte, Angebote und Erlebnisse auf die Bedürfnisse und Präferenzen jedes Kunden bzw. jeder Kundin zuzuschneiden.
Ein Unternehmen könnte beispielsweise feststellen, dass ein bestimmter Kunde bzw. eine bestimmte Kundin jeden Monat Büromaterial in großen Mengen kauft. Anhand dieser Daten könnten sie gezielte Benachrichtigungen über Mengenrabatte senden oder automatische Nachbestellungserinnerungen einrichten.
Personalisierung macht das Einkaufen einfacher und relevanter für die Käufer:innen und verbessert Verkäufe und Kundentreue. Eine Studie des Handelsblatt Research Institute ergab, dass 78 % der Befragten erwarten, dass sich Unternehmen auf veränderte Bedürfnisse und Präferenzen einstellen.
Kundenerlebnis verbessern
Um diese Informationen optimal zu nutzen, ermöglicht dir Shopify, benutzerdefinierte Felder in Kundenprofilen zu erstellen. Diese Felder können spezifische Datenpunkte erfassen, die für dein Unternehmen am wichtigsten sind. Du könntest beispielsweise den bevorzugten Lieferplan eines Kunden bzw. einer Kundin, branchenspezifische Bedürfnisse oder die Teilnahme an Treueprogrammen verfolgen.
Außerdem kannst du über Shop Pay Kreditkarteninformationen mit bestehenden Kundenprofilen abgleichen und so ein reibungsloses Checkout-Erlebnis schaffen. Diese Funktion gibt Unternehmen sofortigen Zugriff auf die Historie eines Käufers bzw. einer Käuferin und ermöglicht personalisierte Empfehlungen und gezielte Angebote.
Durch die Nutzung von First-Party-Daten kannst du ein Einkaufserlebnis bieten, das sich für jede:n B2B-Kund:in maßgeschneidert anfühlt.
Umsatz durch schnellere Website-Geschwindigkeit steigern
Eine schnelle Website ist notwendig, um online etwas zu verkaufen. Schnell ladende Websites führen zu einem nahtloseren Einkaufserlebnis, das den Umsatz steigert.
Aktuelle Daten von Shopify zeigen einige aufschlussreiche Unterschiede.
Selbst eine kleine Geschwindigkeitssteigerung kann einen großen Unterschied machen. Wenn du deine Website-Geschwindigkeit um nur eine halbe Sekunde verbesserst, kann dies deine Conversion Rate erhöhen. Mehr Conversions bedeuten mehr Umsatz für dein Unternehmen.
Hier sind einige wichtige Zahlen zu beachten:
- Shopify-Shops laden im Durchschnitt in etwa 1,2 Sekunden.
- Andere Plattformen benötigen etwa 2,17 Sekunden.
- Die Servergeschwindigkeit von Shopify ist bis zu 3,9-mal schneller als die der Konkurrenz.
Das sind nicht nur abstrakte Zahlen – sie führen zu echten Geschäftsergebnissen. Nimm zum Beispiel Molekule, ein Luftreiniger-Unternehmen. Als das Unternehmen auf eine schnellere Plattform umstieg, verzeichnete es:
- Einen Anstieg der Käufe über mobile Geräte um 75 %
- Eine Steigerung des gesamten Website-Traffics um 10 %
Da Shopify nun die E-Commerce-Komplexität für uns verwaltet, widmet sich unser Team vollständig der Lösung technischer Herausforderungen, der Förderung von Produktinnovationen und der Bereitstellung außergewöhnlichen Mehrwerts für unsere Kund:innen über die Molekule-App.
Rachel Beisel, Senior Vice President of Marketing, Molekule
Warum ist Geschwindigkeit also so wichtig? Ganz einfach: Schnelle Websites halten Kund:innen bei der Stange. Langsame Websites frustrieren Nutzer:innen und führen oft dazu, dass sie die Seite verlassen, bevor sie etwas kaufen. Im B2B-Mobile-Commerce, wo Käufer:innen oft schnellere Entscheidungen treffen, kann eine schnelle Website der Vorteil sein, den du gegenüber deinen Wettbewerber:innen brauchst.
Wettbewerber:innen auf veralteten B2B-Plattformen hinter sich lassen
Viele B2B-Unternehmen nutzen noch alte, umständliche Online-Tools, die nicht mehr gut funktionieren. Diese veralteten Plattformen erschweren es Unternehmen:
- Ihre Produkte effektiv zu präsentieren
- Die Geschichte ihrer Marke zu erzählen
- Verkaufsaktionen und Promotions durchzuführen
- Ihren Kundenstamm zu vergrößern
Diese alten Tools erfüllen zwar ihren Zweck, sind aber nicht benutzerfreundlich. Das schafft ein Problem, denn die meisten Käufer:innen möchten ihre Bestellungen selbstständig online aufgeben. Aber sie werden kein neues System nutzen, wenn es den Bestellprozess erschwert.
Da immer mehr B2B-Verkäufe online stattfinden, wird die Präsentation eines Unternehmens zunehmend wichtiger. Unternehmen mit modernen, benutzerfreundlichen mobilen Plattformen heben sich ab. Sie können mehr Kund:innen gewinnen und diese langfristig binden.
Durch ein Upgrade auf eine mobilfreundliche B2B-Plattform können Unternehmen ihre Wettbewerber:innen abhängen. Sie bieten ein besseres Einkaufserlebnis, das den Erwartungen heutiger Käufer:innen entspricht.
Kaufprozess mit mobilen Zahlungen optimieren
B2B-E-Commerce bietet viele Vorteile in Bezug auf mobile Conversion:
- Überdurchschnittlich große Transaktionsgrößen
- Deutlich höhere Bestellmengen
- Erweiterte Anpassungen sowohl bei Produkten als auch bei Preisen
Anstatt im Voraus zu bezahlen, benötigen B2B-Käufer:innen häufig Angebote, was bedeutet, dass oft unterschiedliche Zahlungsvereinbarungen involviert sind. Innerhalb des Shopify-Großhandels-E-Commerce-Kanals kannst du:
- Individuelle Preiskataloge für einzelne Kund:innen oder Gruppen erstellen
- Festpreislisten, prozentuale Rabatte oder mengenbasierte Rabatte aktivieren
- Automatisch Entwurfsbestellungen erhalten und überprüfen, bevor du für verhandelte Deals Rechnungen stellst
Am anderen Ende des Spektrums – besonders auf Mobilgeräten – stehen Ein-Klick-Kaufoptionen für Routineartikel. Gateways wie PayPal, Google Pay, Apple Pay und Shop Pay verkürzen den Kaufprozess erheblich.
Das bedeutet: keine Kreditkarteneingabe, keine Kontoerstellung und kein Ausfüllen einer langen, komplexen Adresse. Selbst der Versand ist ein einfaches Dropdown-Menü, sodass die Bestellung Sekunden statt Minuten dauert.
Bestellhäufigkeit und Kundenbindung erhöhen
Mobiler Self-Service hält deine B2B-Käufer:innen engagiert, auch zwischen Meetings mit deinen Vertriebsmitarbeiter:innen. Mehr Logins und mehr Listenerstellung führen zu mehr Nachbestellungen, die den Umsatz steigern.
E-Commerce ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil von B2B. Ein Drittel der Käufer:innen bevorzugt mittlerweile digitale Self-Services. Da Käufer:innen sich zunehmend wohler dabei fühlen, größere Bestellungen digital aufzugeben – selbst solche über 500.000 € –, ist Mobile ein Touchpoint für alle Transaktionen, von der Entdeckung bis zum Checkout.
Der B2B-Self-Service-Ansatz hat sich als umsatzsteigernd erwiesen. Knapp ¼ der B2B-Umsätze werden online erzielt. Wenn du umfangreiche Produktdaten und kontobewusste Preise auf Mobilgeräten bereitstellst, reduzierst du Reibung, was direkt zu einer höheren Häufigkeit dieser wertvollen, inkrementellen Käufe führt.
Shopify handhabt dies mit seinen B2B-Katalogen und Preislisten. Wenn sich ein:e Käufer:in anmeldet, sieht er bzw. sie die richtigen Produkte zum richtigen Preis für sein bzw. ihr spezifisches Unternehmen, was dazu ermutigt, mehr Bestellungen aufzugeben, auch von mobilen Geräten aus.
24/7-Zugänglichkeit und globale Reichweite bieten
Käufer:innen bestellen nicht von 9 bis 17 Uhr. Sie arbeiten möglicherweise in verschiedenen Zeitzonen oder auf Baustellen und in Produktionshallen und müssen Produkte recherchieren und Bestellungen auf ihren Smartphones aufgeben, wann immer es ihnen passt.
Tatsächlich zeigen neue Daten, dass 64 % der Käufer:innen Self-Service-Kanäle außerhalb traditioneller Zeiten bevorzugen. Ein mobiler Shop erfasst diese Nachfrage über Tage, Nächte und Wochenenden hinweg.
Shopifys Schnellbestelllisten-Anpassung ist perfekt für dieses Szenario. Sie fügt deinem B2B-Shop eine schnelle, SKU-orientierte Tabelle hinzu, die für die Massenauswahl optimiert ist und es Käufer:innen ermöglicht, komplexe Bestellungen schnell auf ihren mobilen Geräten ohne Unterstützung aufzugeben.
Nachbestellungen und Kontoverwaltung optimieren
B2B-Käufer:innen bevorzugen stark Self-Service – 75 % sagen, dass sie komplexe Käufe eher digital als persönlich tätigen. 87 % recherchieren lieber selbst, als mit Verkäufer:innen zu sprechen, weil sie dies als effizienter empfinden.
Einfache mobile Nachbestellabläufe – sei es aus einer vergangenen Bestellhistorie oder einer gespeicherten Liste – reduzieren Klicks und verringern Fehler, insbesondere bei SKU-lastigen Warenkörben. Ebenso eliminiert die Bereitstellung von Kontokontrollen auf dem Gerät für Käufer:innen zeitaufwändiges Hin und Her mit Vertreter:innen und beschleunigt interne Genehmigungszyklen.
Produktivität im Außendienst steigern
Ein mobilfreundliches B2B-Erlebnis hilft auch Vertriebsmitarbeiter:innen, mehr zu verkaufen. Denn laut Studien kontaktieren 63 % der Verkäufer:innen Interessent:innen entweder zu früh oder zu spät.
Das Assisted-Selling-Modell ist bereits im Aufwind. In B2B-Unternehmen mit Portalen nutzen oder planen 84 % es bereits aus genau diesem Grund. Mit einem mobilfähigen Portal können Vertriebsmitarbeiter:innen:
- Warenkörbe mit dem Käufer bzw. der Käuferin vor Ort erstellen oder korrigieren
- Warenkörbe sofort in Angebote oder Bestellungen umwandeln
- Auf Echtzeit-Kontokontext zugreifen, um den Wert jedes Besuchs zu verbessern
B2B-Mobile-Commerce-Herausforderungen meistern
Die Entscheidung für eine native mobile App treffen
Bei der Überlegung zum B2B-Mobile-Commerce stehen viele Unternehmen vor einer großen Herausforderung: ob sie eine maßgeschneiderte native App erstellen oder eine bestehende Plattform nutzen sollen. Diese Entscheidung kann große Auswirkungen auf dein Unternehmen haben.
Die Erstellung einer maßgeschneiderten Mobile-Commerce-App bringt mehrere Herausforderungen mit sich:
- Hohe Gesamtbetriebskosten (TCO): Die Erstellung einer nativen App von Grund auf ist teuer, und du hast ein Implementierungsfenster von 12 Monaten oder mehr, bevor du live gehst.
- Laufende Wartung: Nach dem Launch musst du die App kontinuierlich warten, damit sie ordnungsgemäß funktioniert. Das bedeutet mehr Geld für Fehlerbehebungen und Software-Updates, noch bevor neue Funktionen hinzugefügt werden.
- Komplexes Setup: Maßgeschneiderte Apps bieten viele Anpassungsmöglichkeiten. Der Nachteil ist, dass jede Anpassung umfangreiche Entwicklerressourcen erfordert. Nichts kommt out of the box – du musst es bauen. Das kann deine Fähigkeit verlangsamen, sich an Marktbedürfnisse anzupassen.
- Langfristige Probleme: Wenn dein Unternehmen wächst, kann eine stark angepasste App schnell veraltet sein. Die Anpassung an Änderungen basierend auf Kundenfeedback oder Trends kann umständlich werden.
Andererseits kann die Nutzung einer Plattform wie Shopify viele dieser Probleme lösen:
- Sofort einsatzbereite Funktionen: Shopify bietet Dutzende von B2B-Funktionen out of the box, um dir einen schnelleren Time-to-Value und niedrigere Gesamtbetriebskosten zu bieten.
- Nahtlose Integration: Shopifys ERP-Integrationen und umfangreiche APIs machen es einfach, sich mit deinem bestehenden Tech-Stack zu verbinden.
- Benutzerfreundliches Design: Konfiguriere Store-Inhalte, kundenspezifische Preise, Rabatte und Bestellworkflows direkt über unsere intuitive Admin-Oberfläche, um den Bedürfnissen jedes Kunden bzw. jeder Kundin gerecht zu werden.
- Skalierbarkeit: Wenn dein Unternehmen wächst, kann Shopify mit dir wachsen, ohne zunehmend komplex in der Verwaltung zu werden. Shopifys Plattform ist mit Blick auf die Zukunft konzipiert. Nutze sofort neue Releases, um das Commerce-Erlebnis für dich und deine Käufer:innen kontinuierlich zu verbessern, ohne dir Sorgen über kostspielige Upgrades oder Kompromisse bei der zukünftigen Leistung machen zu müssen.
Der Schlüssel liegt darin, ein Gleichgewicht zwischen Anpassung und Benutzerfreundlichkeit zu finden. Während maßgeschneidert ansprechend klingen mag, kann es zu einem komplizierten System führen, das schwer zu bedienen und teuer zu warten ist.
Damit B2B-E-Commerce erfolgreich ist, benötigst du Funktionen, die von Anfang an gut funktionieren. Suche nach einer Plattform, mit der du die benötigten Funktionen schnell einrichten kannst, ohne für jede Änderung benutzerdefinierten Code schreiben zu müssen.
Veraltete E-Commerce-Plattformen
Veraltete E-Commerce-Plattformen können B2B-Mobile-Commerce-Bemühungen verlangsamen. Unternehmen, die Legacy-Systeme verwenden, haben oft Probleme mit der Integration neuerer Tools und Technologien.
Legacy-Plattformen haben oft umständliche Benutzeroberflächen, die auf mobilen Bildschirmen schlecht funktionieren. Winzige Buttons, umständliche Layouts und schwer lesbarer Text machen es für Nutzer:innen frustrierend, Produkte zu durchsuchen oder Bestellungen auf ihren Smartphones aufzugeben.
Ein weiteres großes Problem ist, dass Legacy-Systeme normalerweise nicht mit den komplexen Preis- und Bestellprozessen umgehen können, die B2B-Kund:innen benötigen. Mengenrabatte, kundenspezifische Preise und Genehmigungsworkflows funktionieren auf Mobilgeräten oft nicht richtig, wenn diese alten Plattformen verwendet werden.
Legacy-Systeme sind oft langsam, was zu langen Ladezeiten führt – die Käufer:innen wahrscheinlich vertreiben. Die Aktualisierung dieser Plattformen kann ebenfalls teuer und zeitaufwändig sein. In einigen Fällen ist ein Neuanfang mit einer modernen, mobilfreundlichen Plattform die bessere Wahl.
Synchronisierung der Bestandsverwaltung
B2B-Unternehmen verwenden oft mehrere Tools zur Verwaltung ihres Geschäfts, darunter E-Commerce-Plattformen, ERP-Systeme, Auftragsverwaltungssysteme (OMS) und Content-Management-Systeme (CMS).
Jedes System benötigt genaue Bestandsinformationen, aber die Aufrechterhaltung der Konsistenz kann schwierig sein, wenn Daten über verschiedene Tools verteilt sind.
Shopify bietet mehrere Lösungen, um diese Herausforderung zu bewältigen:
- Optionalität: Shopify funktioniert als eigenständiges System oder fügt sich direkt in deinen Tech-Stack ein, um deine Abläufe zu optimieren.
- Leistungsstarke Integrationen: Shopify hat Partnerschaften mit vielen führenden ERP-Anbieter:innen wie Acumatica, NetSuite und Microsoft geschlossen, sodass du dein ERP nahtlos mit Shopify über Out-of-the-Box-Integrationen verbinden kannst. Andere verbinden sich über Integrationen von Jitterbit und Celigo.
- API-Zugriff: Entwickler:innen können unsere Suite von B2B-APIs verwenden, um benutzerdefinierte Integrationen zwischen Systemen zu erstellen.
Trotz dieser Lösungen bleibt die Synchronisierung der Bestandsverwaltung komplex. Sie erfordert sorgfältige Planung und oft maßgeschneiderte Lösungen, um den einzigartigen Bedürfnissen jedes Unternehmens gerecht zu werden. Damit B2B-Mobile-Commerce effektiv funktioniert, müssen Unternehmen Wege finden, genaue und aktuelle Bestandsdaten über alle ihre Systeme hinweg zu pflegen.
Komplexe Kataloge auf kleinen Bildschirmen bändigen
Einen SKU-lastigen Katalog auf einen kleinen mobilen Bildschirm zu quetschen, kann leicht problematisch werden. Mobile Käufer:innen können ihre Position beim Durchsuchen im Außendienst verlieren.
Mache das Finden von Produkten schnell und einfach. Shopifys Search & Discovery App ermöglicht es dir, facettierte Filter wie Marke, Packungsgröße oder technische Spezifikationen sowie intelligente Synonyme hinzuzufügen. Du kannst auch Kombinierte Angebote verwenden, um alle deine Farbvarianten und Varianten in einem übersichtlichen Listing zu gruppieren und Unordnung zu reduzieren.
Sicherheits- und Authentifizierungsanforderungen verwalten
Der Verizon Data Breach Investigation Report 2025 ergab, dass die Verwendung gestohlener Passwörter 22 % der anfänglichen Sicherheitsverletzungen ausmacht, wobei das menschliche Element bei etwa 60 % der Vorfälle beteiligt ist.
Mobile Sessions und die häufige Wiederverwendung von Passwörtern über Websites hinweg machen Kontoübernahmen zu einer ständigen Bedrohung. Dieses Risiko wächst, wenn du Drittanbieter-Logins für Außendienstmitarbeiter:innen oder Distributor:innen hinzufügst, die laut Verizon sich als Quelle von Sicherheitsverletzungen verdoppelt haben.
Shopify hilft dir, die Sicherheit mit Kundenkonten zu erhöhen, die passwortlose Anmeldung und Passkeys unterstützen. Dies macht es für Angreifer:innen viel schwieriger, Käufer:innen zu phishen. Für dein eigenes Team kannst du Zwei-Faktor-Authentifizierung erzwingen und Sicherheitseinstellungen auf Organisationsebene verwenden, um den Zugriff zu sperren.
Multi-Stakeholder-Genehmigungsworkflows handhaben
Forresters Daten zeigen, dass durchschnittlich 13 Personen an einer einzigen B2B-Kaufentscheidung beteiligt sind.
Erstelle einen mobilen Shop, der die Genehmigungsworkflows, rollenbasierten Berechtigungen und Bestellanforderungen deiner Käufer:innen widerspiegelt. Der Schlüssel liegt darin, asynchrone Überprüfung zu ermöglichen, bei der ein:e Junior-Käufer:in einen Warenkorb auf seinem bzw. ihrem Smartphone erstellen, ihn zur Überprüfung senden und ein:e Manager:in ihn später genehmigen lassen kann – ebenfalls vom Smartphone aus.
Shopify B2B ist genau für diese Workflows gemacht. Käufer:innen können Bestellungen als Entwürfe direkt beim Checkout zur Überprüfung einreichen. Du kannst einem Unternehmen auch B2B-Zahlungsbedingungen zuweisen, sodass es die Bestellung aufgeben und später bezahlen kann. Alles wird über die Unternehmens- und Kundenfunktion verwaltet, mit der du spezifische Rollen und Berechtigungen für alle Kontakte am Standort eines Käufers bzw. einer Käuferin festlegen kannst.
Implementierungsstrategien für B2B-Mobile-Commerce
Mobile-First- vs. Responsive-Design-Ansätze
Eine mobile Website, die funktioniert, sieht nicht nur gut aus. Google verfolgt die tatsächliche Benutzererfahrung mit seinen Core Web Vitals, und was auf einem schnellen Desktop funktioniert, kann auf einem mobilen Gerät mit langsamerer Verbindung leicht scheitern.
- Gestalte deine Informationsarchitektur zuerst für einen kleinen Bildschirm. Denke an kurze Beschriftungen, flache Menüs und das progressive Anzeigen von Informationen anstatt alles auf einmal.
- Verwende eine E-Commerce-Plattform mit Mobile-First-Funktionen. Shopify setzt Leistungsstandards für seine Themes durch und optimiert automatisch alle Bilder (zu WebP/AVIF) auf seinem CDN, um Ladezeiten zu verkürzen.
- Für Marken, die maximale Geschwindigkeit benötigen, bieten Hydrogen und Oxygen (Link auf Englisch) eine Headless-Lösung, die am Edge zwischenspeichert und ein unglaublich schnelles mobiles Erlebnis liefert.
Wesentliche Funktionen für B2B-Mobile-Erlebnisse
Die Verlagerung der Käufer:innen zu Self-Service erhöht den Druck auf dein mobiles Erlebnis. Dein Portal sollte vollständige B2B-Funktionalität auf kleinen Bildschirmen bieten, einschließlich:
- Kontospezifische Preise und Kataloge
- Schnellbestellblöcke (für SKU-/Mengeneingabe)
- Einfache Nachbestellung aus vergangener Historie
- Unterstützung für Angebote, Bestellungen und Zahlungsbedingungen
- Echtzeit-Bestandsverfügbarkeit
- Einfacher Zugriff auf Bestellstatus und technische Dokumente (wie MSDS)
Integration mit bestehenden B2B-Systemen
Das durchschnittliche Unternehmen betreibt mittlerweile Tausende Anwendungen. Eine erfolgreiche mobile B2B-Website muss mit deinen Back-Office-Systemen synchronisiert werden.
Vertragspreise, Lagerbestände und Zahlungsbedingungen aus deinem ERP müssen in Echtzeit widergespiegelt werden. Hier werden Shopifys robuste B2B-APIs unverzichtbar, die es dir ermöglichen, deine ERP-, CRM- und PIM-Systeme zu verbinden. Shopify unterstützt auch eProcurement-Systeme wie Coupa oder Ariba über PunchOut-Apps aus dem Shopify App Store.
Erfolg im B2B-Mobile-Commerce messen
Key-Performance-Indicators für mobiles B2B
Da E-Commerce einen erheblichen Teil der B2B-Verkäufe antreibt, möchtest du sicherstellen, dass dein mobiles Erlebnis einen soliden Return on Investment (ROI) liefert. Natürlich wird ein:e Distributor:in etwas andere Ziele haben als ein:e spezialisierte:r Hersteller:in, aber im Allgemeinen sind hier die wichtigsten KPIs zu verfolgen:
- Mobiler Umsatzanteil: Welcher Prozentsatz deines Gesamtumsatzes stammt von Käufer:innen, die auf einem mobilen Gerät angemeldet sind?
- Mobile Conversion Rates: Verfolge die Session-zu-Bestellung-Conversion – aber noch wichtiger, verfolge deine Angebots-zu-Bestellung-Rate. Wie viele mobil erstellte Entwürfe werden genehmigt?
- Käuferverhalten: Unterscheidet sich dein mobiler durchschnittlicher Bestellwert (AOV)? Sind die Warenkörbe kleiner, aber häufiger? Verfolge die Nachbestellrate und die Zeit zwischen Bestellungen pro Unternehmen.
- Reibungspunkte: Wo steigen Käufer:innen aus? Überwache deine Checkout-Abschlussrate und, kritisch, deine Login-Erfolgsrate.
- Verkaufszykluslänge: Wie lang ist deine Genehmigungszykluszeit – die Zeit von der Erstellung einer Entwurfsbestellung bis zu ihrer Erfüllung?
Mehr B2B-Commerce-Verkäufe mit Shopify erzielen
B2B vereint zwei Mobile-Commerce-Trends, die in Kombination eine enorme Chance darstellen. Erstens wollen mehr B2B-Käufer:innen Kontrolle über einen einfachen, transparenten Kaufprozess. Zweitens kaufen mehr Menschen online über mobile Geräte ein. Die heutigen B2B-Käufer:innen sind digital versiert und recherchieren online, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.
Sie sind auch weniger preisbewusst als typische B2C-Konsument:innen. Das ebnet das Spielfeld, um bei einer Sache allein zu konkurrieren: Wert. Aber Wert zu bieten bedeutet heute nicht nur, zusätzliche Funktionen oder einen niedrigeren Preis anzubieten.
Es geht darum, das gesamte Erlebnis zu optimieren, das jemand beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen auf deiner B2B-Commerce-Website hat. Um mehr Kund:innen zu gewinnen und zu halten, musst du größeren Wert schneller und einfacher als die Konkurrenz liefern – über ein Mobile-First-B2B-Käufererlebnis.
Mobile-B2B-E-Commerce – FAQ
Was ist B2B-Mobile-Commerce?
B2B-Mobile-Commerce bezeichnet Business-to-Business-Transaktionen, die über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets durchgeführt werden. Es ermöglicht Unternehmen, Waren, Dienstleistungen oder Materialien von anderen Unternehmen über mobile Apps oder für die mobile Nutzung optimierte Websites zu kaufen.
Was macht B2B-E-Commerce?
B2B-E-Commerce-Plattformen erleichtern Online-Transaktionen zwischen Unternehmen und optimieren den Kauf- und Verkaufsprozess für Produkte oder Dienstleistungen. Diese Plattformen umfassen oft Funktionen wie Massenbestellungen, individuelle Preisgestaltung, Push-Benachrichtigungen und Integration mit ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning).
Was ist ein Beispiel für B2B-E-Commerce?
Ein gängiges Beispiel für B2B-E-Commerce ist Amazon Business, wo Hersteller:innen, Lieferant:innen und Distributor:innen ihre Produkte an andere Unternehmen verkaufen können. Ein weiteres Beispiel ist Molekule, ein Luftreinigungstechnologie-Unternehmen, das seine Produkte über seine eigene E-Commerce-Website an Unternehmen wie Hotels, Schulen und Büros anbietet.
Gibt es eine mobile Shopify-App?
Ja, Shopify bietet mobile Apps sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte an. Diese Apps ermöglichen es Händler:innen, ihre Online-Shops zu verwalten, Bestellungen zu bearbeiten, Lagerbestände zu verfolgen und Analysen unterwegs anzuzeigen.
Funktionieren Shopify-Shops auf Mobilgeräten?
Ja, Shopify-Shops sind vollständig responsiv und funktionieren auf mobilen Geräten. Sie passen ihr Layout und Design automatisch an, um ein optimales Surf- und Einkaufserlebnis auf Smartphones und Tablets zu bieten.





